matomo

OVPN wehrt sich gegen Gerichtsbeschluss

David Wibergh, Über uns Ankündigungen

OVPN erhielt einen Gerichtsbeschluss von der Rights Alliance (RA) in Schweden, die AB Svensk Filmindustri und Nordisk Film A/S vertritt. Die Rights Alliance (RA) forderte Informationen im Zusammenhang mit einem Benutzerkonto an. Sie wollte wissen, welchem Benutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte öffentliche IPv4-Adresse zugewiesen wurde. Darüber hinaus möchte die RA den Namen, die Adresse, die Zahlungsinformationen sowie den Zeitraum wissen, in dem dieses spezifische Benutzerkonto ein zahlender Abonnent des OVPN war. Wir fechten die einstweilige Verfügung an.

Zur Klarstellung: OVPN kann die angeforderten Informationen nicht zur Verfügung stellen, da es keine Protokolle darüber gibt, welchem Kunden in der Vergangenheit eine bestimmte IP-Adresse zugewiesen wurde.


OVPN ist der datenschutzfreundliche VPN-Anbieter. Als solcher ist unsere gesamte Infrastruktur mit Datenschutz und Sicherheit als Kernprinzipien aufgebaut. OVPN protokolliert keine Aktivitäten, wenn es mit unserem VPN-Dienst verbunden ist. Daher wissen wir nicht, wer mit unserem Dienst verbunden ist, was er tut oder wann er mit unserem Dienst verbunden ist. es zu tun. Nichts kann mit einem Konto verbunden werden; es gibt eine Verbindung:

  • keine Protokollierung des Datenverkehrs
  • keine Protokollierung von Zeitstempeln
  • keine Protokollierung von DNS-Anfragen
  • keine Protokollierung von IP-Adressen
  • keine Protokollierung von MAC-Adressen
  • keine Protokollierung der Bandbreitenvolumina einzelner Nutzer

Jeder einzelne Server, auf dem unser Dienst läuft, gehört uns. Alle VPN-Server laufen ohne Festplatten - stattdessen verwenden wir tmpfs-Speicher im RAM. Die Schreibberechtigungen für die OpenVPN-Prozesse wurden entfernt, ebenso wie die Syslogs. Unsere VPN-Server unterstützen keinen physischen Konsolen-, Tastatur- oder USB-Zugriff.


Prozess

Diese einstweilige Verfügung war recht interessant, als die RA zunächst eine Verfügung gegen unseren ISP in Schweden erließ, da sie die fragliche IP-Adresse für ihre eigene hielten. Nachdem die RA erfahren hatte, was whois ist, und erfuhr, dass die IP-Adresse in Wirklichkeit unsere ist, reichten sie eine einstweilige Verfügung gegen OVPN ein. Wir wurden buchstäblich in einer schwedischen Online-Zeitung über die einstweilige Verfügung gegen OVPN informiert, da die RA in der Verfügung eine falsche Postanschrift an unser Büro übermittelt hatte, was bedeutete, dass wir sie nicht erhalten hatten. Die Verfügung ging erst ein, nachdem ich das Gericht angerufen und um Informationen gebeten hatte.

Aufgrund der Versicherung des OVPN, die zur Deckung der Prozesskosten beiträgt, haben wir sofort einen Rechtsbeistand zur Bekämpfung der einstweiligen Verfügung eingeschaltet. Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, eine Antwort zu geben, reichten wir unsere Antwort am Mittwoch ein. In Übereinstimmung mit den schwedischen Gesetzen ist die gesamte einstweilige Verfügung öffentlich zugänglich (Schwedisch). Unsere Antwort ist hier verfügbar (Schwedisch).

Wie bereits mehrfach auf unserer Webseite erwähnt, findet bei OVPN keine Protokollierung statt. Das gilt für alle Dienste, die wir anbieten. Der einzige Unterschied zwischen Public IPv4 und unserem normalen Dienst besteht darin, dass bei Public IPv4 eine bestimmte IP-Adresse für einen bestimmten Benutzer reserviert ist. Das bedeutet, dass OVPN die Möglichkeit hat, zu überprüfen, wem eine öffentliche IPv4-Adresse gerade jetzt zugewiesen wird. Wir können jedoch keine Informationen darüber geben, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte öffentliche IPv4-Adresse hatte, da es den Benutzern freisteht, die öffentliche IPv4-Adresse nach Belieben zu ändern, und ein anderer Benutzer diese öffentliche IPv4-Adresse zu diesem Zeitpunkt möglicherweise verwendet hat.

Wir stellen uns den Behauptungen der Rights Alliance entgegen, dass wir einen "nicht loyalen Dienst" betreiben, der dazu benutzt wird, die Strafverfolgung zu umgehen. Im Gegenteil: Wir haben ein breites Spektrum unterschiedlicher Kunden, wie Journalisten, Rechtsanwälte, Politiker, Regierungsbehörden und Verbraucher. Zur Klarsetellung: Wir unterstützen oder befürworten in keiner Weise die Nutzung des OVPN zur Begehung von Straftaten. Das ist etwas, worüber wir uns in unseren Nutzungsbedingungen sehr klar auslassen.

Unser Hauptziel ist es, Menschen vor Hackern zu schützen und zu vermeiden, online überwacht zu werden. Wir glauben von ganzem Herzen daran, dass Menschen ein Recht darauf haben, privat zu kommunizieren, sei es in einer physischen oder einer digitalen Welt. Online-Kommunikation sollte so privat sein wie die Kommunikation in einem Raum zwischen zwei Menschen.

Wir sind standhaft.

David Wibergh